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PRIME TIME!!! Warum ich inzwischen anders über Primer denke…

Hallo Expertin… Schmiert man das* aufs ganze Gesicht!?

Und mit *das meinte meine Freundin einen Primer.

Sie hatte ihn sich gekauft, da er ihr bei einem Make-up-Termin aufgetragen wurde und, ich zitiere wieder, gut aussah. Nun hatte meine Freundin ihn, aber deswegen noch lange keine Ahnung, wozu man einen Primer eigentlich benötigt oder wie man ihn aufträgt.

Ich selbst muss zugeben, dass ich lange Zeit dachte, ein Primer sei eines dieser Produkte, welche mir ein künstliches Problem/ein künstliches Bedürfnis aufoktroyieren und nur diese erfundene Leerstelle füllen. Natürlich besorgte ich mir einen Primer. Ich trug ihn auch auf. Und ich bemerkte: keinen Unterschied. Dann ließ ich den Primer wieder sein eigenes Dasein fristen, um einige Jahre später plötzlich auf ihn zu schwören. Was war passiert?

Aber von vorn:

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Was Primer leisten sollen

  1. Es gibt viele verschiedene Arten von Primern, doch eines haben sie alle gemein: Sie sollen den Auftrag der Foundation optimal vorbereiten. Daher auch der Name: prime bedeutet so viel wie „grundieren“ und zeitgleich auch „erstes“.
  2. (Vor allem silikonhaltige) Primer glätten die Hautoberfläche. Sie können dafür sorgen, dass sich die Foundation besser auftragen lässt und alles insgesamt ebenmäßiger aussieht.
  3. Eine der für mich sinnvollsten Eigenschaften von Primern ist, dass sie dem Nachdunkeln der Foundation entgegenwirken. Durch die individuelle Beschaffenheit der Haut und die Verwendung von Pflege kann es sein, dass das eigentlich passende Make-up nach einiger Zeit eher wie nach einem exzessiven Besuch des Solariums aussieht. Durch das Zwischenschalten des Primers wird eine Art Barriere geschaffen, die das Oxidieren minimiert.
  4. Primer verlängern die Haltbarkeit des Make-ups. Gerade bei schnell glänzender Haut kann das ein großer Vorteil sein. Nicht selten haben Primer daher auch mattierende Eigenschaften.

Spezifische Bedürfnisse – spezifische Primer

Wer zu Hautrötungen neigt, ist gut bedient mit einem Primer, der diesen vorbeugt und hautberuhigend wirkt. Oftmals sind diese Art von Primer gelblich gefärbt (zum Neutralisieren der Rötungen). Zusätzlich beugt die Verwendung eines solchen Primers auch der Versuchung vor, zu viel Foundation zu verwenden – das Abdecken der Rötungen muss durch diese nun nicht mehr zusätzlich geleistet werden und sie wirkt insgesamt natürlicher.

Möchte man eher, dass Poren weniger sichtbar sind, kann man zu einem silikonhaltigen Primer greifen, der diese mehr oder minder auffüllt und dadurch optisch verkleinert.

Es gibt zudem Primer, die einen zusätzlichen Lichtschutzfaktor enthalten oder Feuchtigkeit spenden – pflegende und Anti-Aging Eigenschaften werden also auch bedient.

Und wer gern möchte, dass die Haut besonders strahlt, der kann zu einem Primer greifen, welcher lichtreflektierende Partikel enthält.

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Den richtigen Primer finden

Wie gesagt hat sich bei mir die Sicht auf Primer grundlegend geändert. Inzwischen benutze ich nahezu immer einen solchen, wenn ich mich schminke. Nicht nur, dass ich zusehends aufmerksamer dafür werde, welcher Primer mit welcher Foundation am besten harmoniert – denn das schien damals wohl einer der Hauptausschlussgründe gewesen zu sein – ich bemerke durch die Benutzung eines Primers auch wirklich einen signifikaten Unterschied. Ich persönlich habe sehr negative Erfahrungen mit stark silikonhaltigen Produkten gemacht – mir gefällt schlichtweg nicht, dass sich durch diese meine Haut wie zugespachtelt anfühlt. Ich hatte zus